Geschichte im Spiegel der Emotionen: Bundesweite Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19I19“

Aufgabe

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben gemeinsam die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19I19“ konzipiert, die zur Diskussion über aktuelle politische Strömungen anregen und einen Gegenwartsbezug für die historisch-politische Bildungsarbeit herstellen soll. Die Schau wird bundesweit von individuellen Ausstellern gezeigt.

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wünschten sich die Stiftungen in der Startphase bis Mai 2019 eine hohe Medienpräsenz sowie die Ansprache weiterer Multiplikatoren. Über den Social-Media-Kanal Facebook sollte Agenda-Setting betrieben und Ausstellungseröffnungen angekündigt werden. 

Lösung

Wir haben die Stiftungen sowohl bei der klassischen Medienarbeit als auch bei Social Media strategisch beraten und Maßnahmen umgesetzt. Mit Hilfe einer Forsa-Umfrage haben wir den Agenda-Setting Prozess vorangetrieben und weitere Aufmerksamkeit auf die Thematik der Ausstellung gelenkt. 

Eine persönliche Kontaktaufnahme mit Key-Medien, ein Pressekit mit aufbereiteten Hintergrundinformationen, konzeptionell von uns entwickeltes Bildmaterial sowie die Beratung regionaler Aussteller bildete die Grundlage für die deutschlandweite Bekanntheit.

Relevante Multiplikatoren außerhalb des üblichen Kreises wurden von uns identifiziert und mit einer persönlichen Ansprache neu hinzugewonnen.

Maßnahmen

  • Bundesweite und regionale Pressearbeit
    • Themen-Entwicklung je nach Medium
    • Aufbau von Presseverteilern mit personalisierten Kontakten
    • Erstellung und Versand von Pressemitteilungen zur Ankündigung der Ausstellung 
    • Persönlicher Nachfass bei Redaktionen
    • Erstellung eines Pressekits mit Informationen zur Ausstellung inkl. Vorlagen für Pressemeldung, Nachbericht, Stichworte Eröffnungsrede u.a. für regionale Aussteller
    • Pressebetreuung im Rahmen der Premiere 
  • Fotoproduktion: Vorschläge Bildmaterial, Auswahl Fotografen, Betreuung Fotoproduktion vor Ort
  • Erarbeitung einer Forsa-Umfrage rund um die Thematik der Ausstellung
  • Identifizierung und Einbindung von Multiplikatoren
  • Social Media: Erarbeitung eines Facebook-Konzeptes mit Redaktionsplan sowie Erstellung von Facebook-Beiträgen
  • Anzeigen: Identifizierung relevanter Medien mit Schwerpunktthemen und -heften für eine Anzeigenschaltung
  • Medienbeobachtung und Auswertung

Ergebnisse

In der ersten Jahreshälfte 2019 konnten bundesweit über 300 redaktionelle Veröffentlichungen in Print, TV und Hörfunk erzielt werden. Relevante Medien wie Psychologie Heute, Erziehung & Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung oder der Deutschlandfunk haben über die Ausstellung berichtet. Zahlreiche regional führende Zeitungen sowie TV-  und Hörfunksender griffen darüber hinaus die Themen der Ausstellung und einzelne Eröffnungen auf.

Für die Stiftungen konnten wir neue Multiplikatoren etablieren, die mit regionalen Eröffnungen weitere Aufmerksamkeit auf die Ausstellung zogen. Von uns entwickelte Facebook-Postings zu aktuellen gesellschaftlichen Themen unterstützten darüber hinaus den Agenda-Setting Prozess rund um die Themen der Ausstellung.

Weiterführende Informationen

Fotorechte liegen vor. Sie finden diese im Impressum.